Ermutigung und Zuversicht braucht die Welt

Augenblicklich in den sozialen Netzwerken unterwegs zu sein, macht überhaupt keine Freude mehr. Es ist unglaublich, was für eine Masse an negativen Meldungen, negativen Kommentaren und negativen Stimmungen im Netz verbreitet werden. Fast scheint es, als gäbe es einen Wettbewerb, wer am meisten schlechte Nachrichten verbreiten kann. Selbsternannte Experten für alles Mögliche widersprechen einander am laufenden Band. Verschwörungstheoretiker scharen viele Menschen um sich, die ihnen nur zu gern auf den Leim gehen.

Die Analyse von Krisen hat ergeben:

Das ‚Alte‘ leistet Widerstand,
je mehr das ‚Neue‘  die Kraft entwickelt, sich durchzusetzen.

Das erklärt, warum Krisen besonders häufig an den Übergängen der kairologischen Lebensphasen auftreten. Es vereinfacht auch die Lösungsfindung für die Krise.
Diese Aussage wurde übrigens nicht nur theoretisch ermittelt. Sie zeigte sich auch sehr klar bei den diesbezüglichen kairologischen Aufstellungen, die die DGfK-Aufstellungsgruppe unter der Leitung von Monika Tröppner durchgeführt hat:

„Die Aufstellungen haben gezeigt, dass gerade die Umbruchsituation von den Probanden als besonders herausfordernd empfunden werden. Die Aufstellung brachte hier schnell Klarheit und neue Energie, die Aufgabe anzugehen.“

Krise  ist Kairos. Sie zielt darauf ab, eine neue Freiheit zu gewinnen.
Zwar wird die Krise anfangs genau so, wie vorstehend beschrieben, empfunden. Doch die kairologische Analyse der Krise führt dazu, sich bewusster auf die neue Kraft und Perspektive einzulassen.

Dieses Freiwerden nimmt die Lähmung und richtet den Blick auf die nächsten Schritte. Die neu gewonnene Leichtigkeit und der neue Optimismus macht es den Betroffenen leichter, sich aus der Krise herauszuarbeiten.

 

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 Ermutigung und Zuversicht braucht die Welt