{"id":617,"date":"2017-08-14T16:42:42","date_gmt":"2017-08-14T14:42:42","guid":{"rendered":"http:\/\/kairosgesellschaft.de\/?p=617"},"modified":"2018-09-06T00:20:17","modified_gmt":"2018-09-05T22:20:17","slug":"unternehmenskultur-der-groesste-hebel-fuer-ein-gesundes-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/?p=617","title":{"rendered":"Unternehmenskultur &#8211; der gr\u00f6\u00dfte Hebel f\u00fcr ein \u201egesundes Unternehmen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Wenn es um Gesundheit im Unternehmen geht, wird zuerst die Ergonomie der Arbeitspl\u00e4tze, der Eintritt ins Fitnessstudio, oder ein Gesundheitstag angedacht.<\/p>\n<p>Die kostenlose Verteilung von \u00c4pfeln in der Firma ist mit Sicherheit der Anfang f\u00fcr die Bewusstwerdung des Themas Gesundheit im Unternehmen. Alle Aktivit\u00e4ten, die der Gesundheitsf\u00f6rderung dienen, sind zu begr\u00fc\u00dfen. Dennoch liegt die Wurzel und die Ursache f\u00fcr psychosomatische Erkrankungen, welche betriebsbedingt verursacht sind, in den meisten F\u00e4llen in der Unternehmenskultur begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>In einem Klima, in dem Angst und Misstrauen an der Tagesordnung sind, kann keine Beziehung auf lange Sicht gelingen. Dies gilt sowohl in Paarbeziehungen als auch in Beziehungen im Unternehmen.<\/p>\n<p>Reduziert auf die kleinste Einheit sind Unternehmen Beziehungen. Beziehungen unter den Mitarbeitern, Beziehungen zum Chef, Beziehungen zu den Kunden, Lieferanten, Beh\u00f6rden, anderen Interessengruppen. Kurz um, unternehmerisch denken hei\u00dft, Beziehungen aufzubauen, zu pflegen und weiter zu entwickeln. Es ist also ein gro\u00dfes Augenmerk auf die Beziehungsqualit\u00e4t in einem Unternehmen zu legen. Dieses spiegelt sich insbesondere in der Unternehmenskultur wieder.<\/p>\n<p>Nach meiner bisherigen Erkenntnis ist es so, dass zwei Drittel des Erfolgs eines Unternehmens an der Gestaltung dieser Kultur h\u00e4ngen. Sicherlich ist es so, dass die Kultur schwer zu fassen ist und auch nicht so einfach zu messen.<\/p>\n<p>Heute jedoch k\u00f6nnen wir Beziehungen messen und mit\u00a0 verschiedenen Interventionen das Klima entsprechend positiv beeinflussen.<\/p>\n<p>In einem positiven Arbeitsklima gibt es ein Merkmal &#8211; der Grad des Vertrauens ist extrem hoch. Die Mitglieder der Organisation k\u00f6nnen sich ohne Konsequenzen trauen, ehrliche und offene R\u00fcckmeldung zu geben.<\/p>\n<p>Fehlentwicklungen bez\u00fcglich Markt, Lieferanten, Mitarbeitern und F\u00fchrungskr\u00e4ften, k\u00f6nnen somit rechtzeitig entdeckt und ver\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>In einem Klima, wo Menschen sich gegenseitig sp\u00fcren, ist die Erkrankung aufgrund von betriebsbedingten Ursachen Mangelware. Es ist also nicht nur eine soziale Wohltat, sondern auch betriebswirtschaftliche Notwendigkeit, ein Arbeitsklima mit h\u00f6chster Beziehungsqualit\u00e4t zu schaffen. Betriebswirtschaftliche Produktivit\u00e4tsvorteile und eine Steigerung der Leistungsbereitschaft ergibt sich von selbst ,wenn man diesen Gedanken weiterspinnt.<\/p>\n<p>Doch was ist notwendig, um ein Arbeitsklima zu schaffen, das gepr\u00e4gt ist von h\u00f6chstem Vertrauen und Achtsamkeit.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst beginnt diese Entwicklung in jedem einzelnen Individuum. Der einzelne Mitarbeiter oder die einzelne F\u00fchrungskraft muss die Zugeh\u00f6rigkeit zu einem Gesamtsystem sp\u00fcren. Diese Bindung ergibt sich \u00fcber die Sinnfrage, also was habe ich f\u00fcr einen Platz (Rolle), was trage ich zum Gesamtergebnis der Unternehmung bei, ergibt das f\u00fcr mich die Erf\u00fcllung meiner tiefsten Sehns\u00fcchte. Schon das ist nicht leicht. Denn oft sind uns unsere inneren Antriebe und Bed\u00fcrfnisse nicht bewusst. Wir sp\u00fcren nur, irgendwie passt das oder jenes nicht mehr. Manchmal auch etwas, was sehr lange gut funktioniert hat.<\/p>\n<p>Ich beobachte aktuell, dass verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viele lange bew\u00e4hrte Konzepte und Methoden nicht mehr greifen.<\/p>\n<p>Es ist also notwendig, sich jeder einzelnen Person im Unternehmen zu widmen.\u00a0 Dort gilt es zu ermitteln, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein vorhandenes Potenzial in die Umsetzung kommen kann. Das Potential alleine sagt bekanntlich nichts, es kommt immer auf die Umsetzung an.<\/p>\n<p>Viele Restaurants in einer Stadt sind das Potential. Aber nicht zu jeder Zeit ist das f\u00fcr Kunden interessant. Um 18 Uhr, mit dem Lieblingsgericht Pizza, besteht eine Wahrscheinlichkeit, die vorgeschlagene Pizzeria einer Internetsuchmaschine anzunehmen.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte auch sagen, den Schatz, denn jede Person in sich tr\u00e4gt, zu heben. Es reicht also nicht, das Gesamtsystem durch Ma\u00dfnahmen zu bewegen, sondern vielmehr hinunter zu steigen zu jedem einzelnen Teil dieser Organisation, also jedem Mitglied. Das bedeutet, jedes Mitglied dabei zu unterst\u00fctzen, mit den eigenen Lebensthemen in Ber\u00fchrung zu kommen.<\/p>\n<p>Der Einzelne entscheidet, ob er das Angebot annimmt und sich den Themen stellt oder nicht. Das ist klassische Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung.<\/p>\n<p>Ziel hierbei ist die ausgeglichene, in sich ruhende Pers\u00f6nlichkeit, die die Themen des \u00e4u\u00dferen nach innen nimmt und in ihren inneren Prozessen eine L\u00f6sung findet und dann wieder ins au\u00dfen geht.<\/p>\n<p>Der Ursprung allen Gl\u00fccks einer Unternehmung liegt in den einzelnen Mitarbeitern. Nicht nur bei F\u00fchrungskr\u00e4ften ist der Reifegrad einer Pers\u00f6nlichkeit von ausschlaggebender Natur.<\/p>\n<p>Im zweiten Schritt ist die Frage, welche hemmenden und verst\u00e4rkenden Wirkungen ergeben sich f\u00fcr die einzelnen Personen in der aktuellen Teamkonstellation und wie wird sich das ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Art und Weise wie wir mit anderen in Beziehung gehen k\u00f6nnen, l\u00e4sst R\u00fcckschl\u00fcsse auf unsere Bindungsf\u00e4higkeit und somit die empfangene Kraft zu.<\/p>\n<p>Wie steuern wir nun diesen Prozess der pers\u00f6nlichen Entfaltung und auf der zweiten Ebene der Teamentfaltung hin zu dem, was optimaler Weise m\u00f6glich ist?<\/p>\n<p>Denn darin liegt das Geheimnis eines gesunden Unternehmens.<\/p>\n<p>Wir haben Instrumente und Methoden entwickelt, um Interventionen ma\u00dfgeschneidert, wegweisend und zielf\u00fchrend einzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es um Gesundheit im Unternehmen geht, wird zuerst die  [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[105,9,7,112],"class_list":["post-617","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blog","tag-institut-fuer-kairologie","tag-kairologie","tag-kairos","tag-xeller-training"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=617"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":620,"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/617\/revisions\/620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kairosgesellschaft.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}