KAIROS Dynamik – was ist das eigentlich?

Kairologie ist die Lehre von der Dynamik  im Leben eines Menschen.
Diese Dynamik hat Einfluss darauf, zu was wir wann wie in Beziehung gehen.
Doch was bedeutet ‚Dynamik‘ in diesem Zusammenhang eigentlich?

Bei dieser Dynamik geht es nicht darum, wie schnell jemand von A nach B kommt.
Es geht bei der Kairos-Dynamik darum, wie sich die vorhandenen Kräfte für unsere Lebensaufgaben in den jeweiligen Lebensphasen wandeln und wie wir daher unterschiedlich zu etwas in Beziehung gehen.

Das Grundprinzip der Lebensphasen

Zum leichteren Verständnis der nachfolgenden Listen sei hier noch einmal das Grundprinzip erläutert:
Eine kairologische Lebensphase beträgt 9 x 9 Mondmonate, also 6,55 Jahre.
Eine vollständige kairologische Persönlichkeitsentwicklung dauert 9 Lebensphasen.
Ab der 10. Lebensphase beginnt der Lebensphasen-Zyklus transformiert von vorn.

Als Grundlage der Listen dient das nachfolgende Schema der Lebensphasen mit ihren generellen sozialen und individuellen Bedeutungen.
In der Kairologie unterscheiden wir dabei drei soziale Lebensalter:


Soziales Lebensalter des Werdens (Lebensphase 1-4) dient des Aufbaus der Urkräfte Liebe, Glaube, Hoffnung, Sinn und wird erfahren durch Spielen, Lernen, Verstehen, Erproben.
Die Zugehörigkeit und der Zusammenhalt der Gruppe ist für das Individuum (überlebens-)wichtig.

Soziales Lebensalter des Gestaltens (Lebensphase 5-8) ist das Lebensalter mit der stärksten Außenwirkung in Leben und Gesellschaft durch Auswählen, Wachsen, Planen, Schaffen.
Das Individuum plant seine zukünftige private und berufliche Lebensgestaltung, bildet Gemeinschaften, vertraut auf die eigene Kompetenz und auf das Miteinander verschiedener Überzeugungen.

Soziales Lebensalter des Bewahrens (Lebensphase 9-12), in dem die Persönlichkeit ausgereift ist, dient dem Erhalt und der Weitergabe von Kultur, Tradition und Werten. Hier werden viele Unternehmen einem Nachfolger übergeben, Bücher geschrieben oder Traditionen hochgehalten.

 

 

Dr. Karl Hofmann erläutert dazu:
Was immer wir fühlen, denken, tun – es verwandelt sich.
Seine Bedeutung verändert sich im Laufe des Lebens. Allerdings nicht irgendwie oder etwa allein aus biologischen oder von außen kommenden Gründen oder aus persönlichen Entscheidungen oder Schicksalhaftigkeit oder in der Kombination vieler Faktoren.
Da ist noch etwas, eine spezifisch menschliche Beziehungskraft im Spiel.
Sie folgt einer eigenen Logik, durchläuft eigene Felder, mit eigenen Fahrten und Aufgaben.

Der Wandel könnte anhand von unzähligen Begriffen und Vorstellungen beschrieben werden. Und doch wird man nur allmählich eine Ahnung  davon bekommen, wenn man sich in die an bedeutenden Differenzierungen ein wenig hinein lebt.

 KAIROS Dynamik – was ist das eigentlich?