Und was machen wir nun mit dem Kairologischen WWW?

In der letzten Woche haben wir Ihnen das kairologische WWW vorgestellt.
In dieser Woche wollen wir uns damit beschäftigen, was Sie denn nun mit diesem kairologischen WWW machen können.

Kairos wird gemeinhin als der Gott des rechten Augenblicks beschrieben, den es beim Schopf zu packen gilt.
Aber was ist denn wirklich der rechte Augenblick?
Woran erkenne ich den rechten Augenblick?

In der herkömmlichen Sprechweise ist es immer noch so dem Zufall überlassen, wann ich etwas beim Schopfe packe, wenn der Kairos vorbei eilt. Aber ist es wirklich so zufällig, wann wir was tun?
Die Kairologen können das genauer bestimmen, denn es ist zu sehen oder zu berechnen wann für welche Aufgaben die meisten kreativen Kräfte vorlegen. Was Wann Wagen beinhaltet schließlich, dass nicht alle Zeitpunkte für alle Aufgaben im Leben gleich gut sind.
Dabei sind hier nicht die körperlichen, intellektuellen oder emotionalen Kräfte gemeint. Es geht um jene schöpferischen Kräfte, die mich innerlich mit Menschen, Normen, Aufgaben oder Sachen verbinden. Wo das nicht der Fall ist, interessieren sie mich nicht wirklich. Ich habe keine Beziehung dazu. Sie sind bedeutungslos, ganz gleich, wie ich mich verhalte.

Um welche kreative Kräfte geht es?
Wir bauen in den ersten vier Lebensphasen unseres Lebens, also bis ca. 25 Jahren, die Urkräfte auf, die wir brauchen, um unser Lebensaufgaben positiv zu  bewältigen. Je mehr wir von diesen Kräften mitbekommen haben, umso konzentrierter gehen wir unseren Weg.

Wir unterscheiden die vier Beziehungskräfte Ur-Vertrauen, Ur-Glauben, Ur-Beziehung und Ur-Sinn.  
Wie viel von diesen Beziehungskräften wir wirklich gespeichert haben, erweist sich später im Leben nach einer bestimmten inneren Logik.
Darum zu wissen hilft sehr, wenn im Erwachsenenleben zu bestimmten Zeiten Störungen, Überforderungen oder Zusammenbrüche (zum Beispiel Burn-out)  auftreten.

Dann gilt es, genauer hinzuschauen, wo eventuell Defizite bei diesen kreativen Kräften vorliegen,um sie gegebenenfalls nachträglich noch zu stärken bzw. die eigenen Vorstellungen den tatsächlichen Kräften anzupassen.

Anhand des kairologischen Lebensphasenmodells kann berechnet werden, zu welchem Zeitpunkt für welche Aufgaben am meisten Kräfte vorliegen. Berücksichtigt man diese menschliche Dynamik, so können die günstigen Zeitpunkte für z.B. Geschäftsgründungen, Karrieresprünge, Heiraten, Berufswechsel, Aufgabenverteilungen genau bestimmt werden.  Ein sehr gutes Mittel dafür ist die Kairos Analyse .Sowohl bei der Zukunftsplanung als auch bei der Rückwärtsschau hat das Stochern im Nebel ein Ende. Man sieht nämlich deutlicher, wie notwendig manche Umwege sind oder waren, wie gut es ist, manchmal zu warten und manchmal, Vollgas zu geben.
 
Dem herkömmlichen  Bild des Kairos als  einem Jüngling, den es bei der rechten Gelegenheit  am Schopf zu packen gilt, können wir von der Kairologie her ein zeitgemäßes Rechenmodell entgegensetzen.

Super also, dass der Wunsch, den rechten Augenblick zu nutzen, sich nicht mehr auf ein zufälliges Etwas bezieht, sondern  auf einen genau berechenbaren Zeitpunkt.

 

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 Und was machen wir nun mit dem Kairologischen WWW?